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Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Einsatz für eine vielfältige Natur

In einer vielfältigen Natur fühlen wir uns wohl. Intakte Ökosysteme mit Lebensräumen, Tieren, Pflanzen, sauberem Wasser und reiner Luft ist Lebensqualität und von grösstem volkswirtschaftlichem Wert. Die Gemeinde kann bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt auf viele Beauftragte und Gremien mit hoher Fachkompetenz und oft freiwilligem Engagement zählen.

Auf der Gemeinde-Website sind unter Umwelt und Mobilität alle Akteure mit Adresse aufgelistet. Die Auflistung umfasst 19 verschiedene Dienste vom Feuerbrandkontrolleur, Naturschutzverein, über Fledermausschutz, Heckenschutz / Wuhrwesen bis zum Vernetzungsprojekt Landwirtschaft, den Wasserversorgungen und der Abwasserklärung, um nur einige zu nennen. Die verschiedenen Akteure sind gut untereinander vernetzt und nehmen in verschiedenen Gremien Einsitz. Erwähnenswert ist, dass die Gemeinde, nebst den Beauftragten für die Landwirtschaft und den Naturschutz, auch durch eine separate, breit abgestützte Umweltkommission und eine Stiftung für naturnahe Lebensräume unterstützt wird.

Jahresbericht des Naturschutzbeauftragten
Der Jahresbericht 2016 vom Naturschutzbeauftragten René Hardegger mit seinen vielen Aktivitäten, wie die Leitung von Pflege- und Unterhaltsarbeiten bei diversen Naturobjekten und Beratungen, wurde vom Gemeinderat verdankt. Hervorzuheben sind dabei Arbeitseinsätze zusammen mit dem Naturschutzverein, mit Schulklassen, mit einem Lehrlingslager und Asylsuchenden. Mit den Asylsuchenden wurden insgesamt zehn Einsätze, vorwiegend im Bereich Neophyten-Bekämpfung und Entbuschungsarbeiten, geleistet. Der Naturschutzbeauftragte René Hardegger ist in einem Arbeitspensum von ca. 20 Prozent angestellt und bei Einsätzen werden die Landwirte und die lokalen Unternehmungen mit einbezogen.

Bericht und Rechnung 2016 der Lebensraumstiftung
Die Stiftung für naturnahe Lebensräume hat den Zweck der Schaffung und Erhaltung von naturnahem Lebensraum in der Gemeinde Ruswil. Präsidiert wird die Lebensraumstiftung von Bruno Studer, Lotti Stadelmann Eggenschwiler vertritt den Gemeinderat, die Kasse führt Walter Durrer, Alfred Estermann ist der Vernetzungsexperte und der Naturschutzbeauftragte René Hardegger ist für die operative Umsetzung verantwortlich. Die Stiftung besitzt eine eigene Parzelle im Forewäldli mit einer aussergewöhnlichen Stellung für die Biodiversität. Der seltene Teichmolch und die Goldammer konnten wiederum nachgewiesen werden. Zusätzlich wurde im Jahr 2016 die Blautannenfläche im Rüediswilermoos von der Stiftung zur Pacht genommen und eine Buntbrache aus einer Mischung von einheimischen Wildkräutern angesät. Der Jahresbericht 2016 und das ehrenamtliche Engagement der Stiftungsmitglieder wurden vom Gemeinderat verdankt. Die von der Rechnungskommission geprüfte Jahresrechnung 2016 wurde genehmigt. Die Jahresberichte der Lebensraumstiftung, wie auch des Naturschutzbeauftragten können auf der Webseite unter Mobilität und Umwelt / Aktuelles eingesehen werden.

Kampf gegen Laubholzbockkäfer
Der Präsident der Umweltkommission, Christoph Furrer, berichtet informativ in einer Serie im Anzeiger vom Rottal über die invasiven Neophyten. Nebst den massenhaft ausbreitenden, gebietsfremden Pflanzen gibt es diese leider auch in der Tierwelt. Der Asiatische Laubholzbockkäfer ist ein melde- und bekämpfungspflichtiger Baumschädling, der mit Verpackungsholz eingeschleppt wird und an den Bäumen grosse Schäden anrichtet. Seit 2011 ist auch die Schweiz betroffen. Die Befallanzeichen sind 2 cm grosse Bockkäfer mit glänzenden Flügeldecken und kreisrunde Löcher von mindestens 1 cm Durchmesser im Stamm oder in dicken Ästen von Laubbäumen. Ihre Mithilfe ist für die Ausrottung von grosser Bedeutung. Bilder eines Befalls, Massnahmen und Meldenummern finden Sie auf unserer Webseite unter Mobilität und Umwelt / Aktuelles.

Neue Jagdpachtverträge bis 2025
Der Gemeinderat ist im Auftrag des Kantons ermächtigt, die Jagdreviere Ruswil Nord und Ruswil Süd neu zu verpachten. Im Vorfeld wurde die Gemeinde über die Reviergrenzen und die neuen Schatzungswerte vom Kanton angehört. Im Sinne der Transparenz wurden die beiden Obmänner der bisherigen Jagdrevierpächter über dieses Verfahren informiert. Die geänderte Zuwanderung und Ausbreitung verschiedener Wildarten, aber auch die Siedlungsentwicklung, die Erholungsnutzung für den Schutz und Nutzung unserer Wildtiere machten eine Neuschatzung notwendig. Nach der Ausschreibung konnten mit den bisherigen ortsansässigen Jagdgesellschaften für die Zeit vom 1. April 2017 bis 31. März 2025 die Pachtverträge abgeschlossen werden. Die Reviergrenzen blieben unverändert und das Jagdrevier Ruswil Süd ist mit einer Fläche von 2448 Hektaren das zweitgrösste Revier im Kanton Luzern. Das Jagdrevier Ruswil Nord hat eine Revierfläche von 1935 Hektaren mit 14 Pächtern. Der Gemeinderat bedankt sich für die Hege und Pflege, welche die Jagdgesellschaften jährlich verrichten und wünscht allen 29 Pächtern Weidmannsheil.

Umweltzertifikat für PET-Recycling
Dem Werkdienst wurde erstmals ein Umweltzertifikat von PET-Recycling Schweiz für die grosse Sammelleistung von Polyesterflaschen überreicht. Im Jahr 2016 wurden total 16‘798 Kilogramm PET-Flaschen eingesammelt, was 15‘958 Liter Erdöl entspricht. Somit wird durch die korrekte Entsorgung von PET-Getränkeflaschen mit wenig Aufwand der Klimaschutz gefördert, Energie gespart, Abfall verhindert und nicht erneuerbare Ressourcen geschont. Leider wird diese Würdigung dadurch getrübt, dass immer wieder Kunststoffbehälter in den PET-Sammelbehältern landen, wo sie nicht hingehören (Öl-, Essig-, Shampoo- Flaschen und Verpackungsmaterialien). Diese sind mit dem Kehricht zu entsorgen. Die weissen Milchplastikflaschen sind aus einem anderen wertvollen Kunststoff Polyethylen (PE) und sind den Verkaufsstellen zurückzubringen. Für eine korrekte Entsorgung der wiederverwertbaren und der Abfall-Stoffe danken die Werkdienstmitarbeiter und die Umwelt.

Abfallauswertung 2016
Auch die Mengen bei anderen wiederverwertbaren Materialen von unseren Sammelstellen sind beeindruckend. Im Jahre 2016 wurden zum Beispiel 210 Tonnen farbgetrenntes Glas, 67 Tonnen Altmetall, 4 Tonnen Altöl, 2 Tonnen Batterien, 5 Tonnen Aluminium und Weissblech und auch 27 Tonnen Elektroschrott gesammelt. Auch hier ist leider eine Gleichgültigkeit bei der Trennung festzustellen. Immer wieder müssen Glas, Holz, gebrauchte Plastikwindeln etc. aus der Mulde für Metall mühsam herausgefischt werden. Der Entsorgungskalender aus der jährlichen Gemeinde- und Gewerbe-Infobroschüre «Konkret» gibt über die Daten der Abfallentsorgung und der richtigen Trennung Auskunft.

Sperrung der Schwerzistrasse
Im Zeitraum vom Dienstag, 4. Juli bis Mittwoch, 12. Juli 2017 wird bei der Schwerzistrasse ab Abzweigung Rosenbergstrasse bis zur Siedlungsgrenze Rüediswil auf der Winkelstrasse der Deckbelag eingebaut. Deshalb wird dieser Strassenabschnitt für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die Anwohner werden spezifisch durch das Bauunternehmen Bucher+Partner AG informiert. Das Zeitfenster kann sich je nach Witterung kurzfristig ändern. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Wahl Mitglieder der Musikschulkommission Rottal
Gemäss Vertrag und Verordnung der regionalen Musikschule Rottal ab 1. August 2017, stellen die Gemeinden Buttisholz, Grosswangen und Ruswil je zwei Mitglieder für die Musikschulkommission. Ein Mitglied ist jeweils der für das Ressort zuständige Gemeinderat. Für Ruswil ist dies der Gemeinderat Thomas Glanzmann. Als zweites Mitglied konnte für Ruswil Ruedi Lang, Winkelstrasse 26, Rüediswil gewählt werden. Ruedi Lang ist in der Ortsmusik Rüediswil aktiv und ist dort Präsident der vereinsinternen Musikkommission.

Datum der Neuigkeit 29. Juni 2017

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