http://www.ruswil.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/welcome.php?action=showinfo&info_id=451388&ls=0&sq=&kategorie_id=&date_from=&date_to=
16.01.2018 10:20:05



Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Neuauflage Baugesuch Parkhaus Märtplatz



Aufgrund von Einsprachen gegen das eingereichte Baugesuch vom 14. März 2017, hat die Bauherrin Sonnenrain AG entschieden, das Projekt zu überarbeiten und neu aufzulegen. Die neuen Unterlagen liegen vom 30. Dezember 2017 bis 18. Januar 2018 öffentlich im Bauamt der Gemeinde auf und sind auf der Gemeindewebseite einsehbar. Der Bau des Parkhauses Märtplatz ist Voraussetzung, dass die Dorfkernerneuerung Ost realisiert werden kann.

Da das laufende Verfahren aufgehoben und das Projekt neu ausgeschrieben wird, können die Einsprachen als erledigt erklärt werden. Alle Einsprecher, sowie Anwohner werden wiederum schriftlich über die Neuausschreibung orientiert. Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung das neue Baugesuch als Baurechtsgeber mit seinen eingeflossen Verbesserungen als sehr gut beurteilt. Zudem wird die gesamte Anzahl der Parkplätzte auf den drei Ebenen nicht reduziert und erfüllen die bisherige Flächenanforderung pro Parkplatz. Auch die Flexibilität für einen späteren Ausbau wird verbessert.

Zusammenhängender nutzbarer Märtplatz

Durch die Verlegung der Ein- und Ausfahrten auf die Ost- respektive Westseite entsteht ein grösserer, offener und zusammenhängender Märtplatz für Veranstaltungen. Wie anhin kann das Ein- und Ausfahrten-Regime bei Veranstaltungen temporär angepasst werden, damit die Anlässe ohne Querung von Anschlussstrassen erreicht werden können.

Sichere Fusswegverbindungen

Neben dem «kreisförmigen» Verkehrsfluss, welcher zu einer Beruhigung der Fahrzeugbe-wegungen sorgt, ist auch die Wegführung für Passanten sicherer geworden. Durch die Umgestaltung führen die Fusswegverbindungen ab Alterswohnzentrum (AWZ Ruswil) zum Dorfkern nicht mehr auf Fahrbahnen auf dem Märtplatz sondern getrennt dazu. Zudem richtet sich die Einsteigemöglichkeit beim Carhalt vor dem AWZ nicht mehr zur Fahrbahn. Ergänzt wird die Sicherheit zusätzlich noch mit den beidseitigen Personenliften aus den Un-tergeschossen des Parkhauses, welche die Nutzer zuerst jeweils in eine Vorzone führt.

Videoüberwachung bei Sammelstellen

Das Fehlverhalten seitens der Benutzer von Sammelstellen führen zu Mehraufwand und den entsprechenden Kosten. Zum Beispiel ist die Tierkörper- und Grüngutsammelstelle auf dem ARA-Areal für jedermann frei zugänglich. Es wird immer wieder festgestellt, dass Fremde die Abfälle nicht richtig entsorgen und / oder angelieferte Waren nicht richtig aufschreiben. Die Mengen an Grüngutabfällen haben in den letzten zwei Jahren massiv zugenommen und die Kosten für die fachmännische Entsorgung belaufen sich auf über 130000 Franken pro Jahr. Auch werden ganze Wohnungseinrichtungen vor dem Tor beim Werkdienst illegal deponiert. Bei den Entsorgungs-Sammelstellen führt die mangelhafte Trennung von Abfällen immer wird zu Ärger und Mehraufwendungen. Daher soll bereits vor der geplanten Zusammenlegung der Sammelstellen in einem zentralen und überwachten Werkhof durch die Installation von Kameras das Fehlverhalten rechtlich geahndet werden können. Die Videokameras können später für den zentralen Werkhof genutzt werden. Damit die Installation der Kameras auch rechtlich abgestützt ist und legalisiert werden kann, ist ein Reglement über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund und auf öffentlichen Anlagen notwendig, über welches die Stimmbürger voraussichtlich im nächsten Jahr abstimmen werden.


Volksschule günstiger als kantonaler Durchschnitt

Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung von der Entwicklung der Vollkosten der Volksschule Ruswil über die vergangenen fünf Schuljahre Kenntnis genommen. Über alle Schulstufen schliesst die Volksschule Ruswil aktuell mit Vollkosten von 14651 Franken pro Lernende unter dem kantonalen Durchschnitt von 15859 Franken pro Lernende ab. Die Ausgaben der Schule Ruswil entwickelten sich in den vergangenen Jahren parallel zu den kantonalen Kosten, tendenziell sogar besser. Dieses Resultat zeigt, das Ruswil als flächenmässig grosse Gemeinde mit vielen Aussenschulen durch den optimalen Einsatz der Ressourcen eine stabile Kostenentwicklung in der Volksschule vorweisen kann.

Zum Jahresende

Der Gemeinderat blickt auf ein sehr ereignisreiches Jahr mit vielen Abstimmungsvorlagen zurück. Der Gemeinderat und die Verwaltung bedanken sich bei allen Einwohnerinnen und Einwohnern für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen für das neue Jahr alles Gute, Glück und Gesundheit.

Datum der Neuigkeit 29. Dez. 2017
  zur Übersicht