Kapelle St. Anna im Hapfig
Wann die Kapelle St. Anna im Hapfig entstand, ist nicht sicher. Um 1656 wurde sie aber weitgehend neu gebaut und bei der Renovierung 1856 erhielt sie ihr klassizistisches Aussehen. 1977 wurde sie umfassend renoviert und der «Stiftung St. Anna im Hapfig» überschrieben.
Die Kapelle befindet sich in erhöhter Lage über der Hofgruppe Hapfig. Der laternenartige, geschweifte Dachreiter mit zwei Glöckchen (1565 und 1680) gibt dem Bau ein prächtiges Aussehen. In der Kapelle steht ein frühbarocker Altar mit dem nazarenischen Gemälde von Louis Niederberger (1821−1895), welches die hl. Anna mit ihrer Tochter Maria zeigt.
Eine Besonderheit in der Kapelle ist das an der Rückwand angebrachte «Vanitasbild». Es ermahnt den Betrachter, dass der Tod weder die Schönen, Reichen noch Armen verschont und dass nach ihrem irdischen Dasein alle Menschen gleich werden.
6017 Ruswil